Hafenplan – S6/7 – Årø

Hafenübersicht

Kurzbeschreibung

Hübscher, kleiner Inselhafen für Fischerboote, Yachten und die Fähre nach Årøsund.

NV. Hafenlotse

Hafenplan

Liegeplätze

Der mittlere und der nördliche Steg bieten Liegeplätze auf 2 - 2,5 m Wassertiefe. Die Plätze der Fischerboote und der Fähre dürfen nicht belegt werden.

Navigation

Die Ansteuerung ist Tag und Nacht möglich. Der zeitweise hart setzende Strom im Sund sollte beachtet werden. Der Fährverkehr hat Vorfahrt. Vom Fahrwasser aus läuft man mit 120° auf den befeuerten (F.R) nördlichen Molenkopf zu, um dann in den Hafen einzulaufen. Der Hafen neigt zur Versandung.

Versorgung

Die Insel Årø ist landschaftlich sehr schön, bietet aber nur begrenzte Versorgungsmöglichkeiten.

Service

Toilette X
Dusche X
Wasser X
Müllannahme X
Elektroanschluss X
Brennstoff
Lebensmittel X
Kran
Werft
Fäkalienentsorgung
Rampe / Slip X
Fähre / Bus / Bahn X
Fahrradverleih X
Internetzugang X

Kontakt

Telefon: +45 / 74 58 49 70 bzw. 74 58 45 95

NV. Landgangslotse

Sehenswertes

Die Insel Årø ist dem Sportschiffer zu empfehlen, der die ländliche Idylle sucht. Das Eiland eignet sich hervorragend für Spaziergänge. Am Hafen liegt ein kleiner Kinderspielplatz und die wenigen Straßen der sechs Quadratkilometer kleinen Insel sind so schwach befahren, dass der Ort als besonders kinderfreundlich bezeichnet werden kann.

Ein Straßendamm, der über ein Noor führt, verbindet den Hafen mit dem Dorf Årø. Dort besteht die Möglichkeit, in einem Tante-Emma‑Laden Lebensmittel einzukaufen. Weitere Einkaufsmöglichkeiten gibt es im gegenüberliegenden Ort Årøsund, der per Fähre in zehn Minuten Fahrzeit zu erreichen ist. Die Schiffe setzen zwölf bis 15 Mal täglich von der Insel zum Festland über.

Die dünn besiedelte Insel ist kein geeigneter Ort für Nachtschwärmer oder Kulturhungrige. Schilffelder, Moore und seltene Strandpflanzen an oft steinigen Stränden bestimmen den Charakter der Landschaft ebenso wie die Landwirtschaft. Der fehlende Wald verleiht der ohnehin platten Insel, deren höchster Punkt sechs Meter über dem Meeresspiegel liegt, einen noch flacheren Anschein. Auf einem Stein am Ortseingang ist der höchste Wasserstand der Sturmflut von 1872 markiert, die den Baumbestand zerstörte. Dafür vergrößerte sich die Insel durch aufgeschwemmten Sand an der Ostseite um den Archipel Årø Kalv. Am 13. November 1872 erlebten die Insel- und Küstenbewohner der Ostsee die gewaltigste Sturmflut der Geschichte. Ungewöhnlich lange Westwindperioden trieben das Wasser von der Nordsee ins Kattegat. Dann drehte der Wind plötzlich mit Sturmstärke auf Norden, wuchs auf Orkanstärke an und trieb das Wasser über die flachen Inseln wie Årø. Das Eiland wurde fast völlig von den Fluten überschwemmt.

Zwischen Årø und Årø Kalv hat sich eine schöne Badebucht gebildet, aber um sie zu erreichen, muss man die Insel überqueren. Dagegen ist der Weg zum südlich des Hafens gelegenen Badestrand nicht weit. Hier bie­ten durch den schmalen Sund fahrende Segler obendrein eine herrliche Kulisse. Die Enge ist Hauptverkehrsweg der Sportschiffer zwischen den Gewässern um Als und dem Kleinen Belt.

Der südlich des Hafens stehende Leuchtturm wurde 1905 in Berlin gebaut, denn Årø zählte von 1864 bis zur Wiedervereinigung 1920 zum Deutschen Reich, während die Nachbarinsel Bågø immer zum dänischen Königreich gehörte. Ein längerer wetterbedingter Aufenthalt in Årø lässt sich durch einen Ausflug per Bus nach Haderslev auf lockern (siehe auch Haderslev). Der Årø Kro befindet sich rund 500 Meter nördlich des Hafens in Ufernähe.

Sehenswerte Bilder

Interessante Links

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Ergänzung / Berichtigung

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