Hafenplan – S29/7 – Aarhus

Hafenübersicht

Kurzbeschreibung

Großer Fischerei- und Yachthafen, in 1,5km Entfernung vom Zentrum der zweitgrößten Stadt Dänemarks.

NV. Hafenlotse

Hafenplan

Liegeplätze

Der Yachthafen am Südostufer mit ca. 500 Plätzen bietet nur bedingt Platz für Gastboote in freien Boxen, die mit grünen Schildern markiert sind. Drei Stege im südwestliche Teil gehören zum Aarhus Motorboot Klub (AMK) und unterliegen eigener Hafengeldabrechnung. Die Wassertiefe beträgt ca. 3 - 4m. Der große Handelshafen südlich des Yachthafens ist für die Sportschifffahrt gesperrt.

Navigation

Die Ansteuerung des gut betonnten und befeuerten Hafens ist Tag und Nacht problemlos. Orientieren kann man sich an den "Isbjerget" Häusern an der Wasserfront, die man an Backbord liegen lässt. Achten sollte man allerdings auf die Ausfahrt des Handelshafens, da hier häufig große Fähren wenden.

Versorgung

Die Großstadt bietet alle Service- und Versorgungsmöglichkeiten. Außerdem gibt es hier neben der berühmten Museumsstadt "Den Gamle By" viele weitere Sehenswürdigkeiten.

Service

Toilette X
Dusche X
Wasser X
Müllannahme X
Elektroanschluss X
Brennstoff X
Lebensmittel X
Kran X
Werft X
Fäkalienentsorgung
Rampe / Slip X
Fähre / Bus / Bahn X
Fahrradverleih X
Internetzugang X

Kontakt

Telefon: +45 / 86 19 15 90

NV. Landgangslotse

Sehenswertes

Die zweitgrößte Stadt Dänemarks widerlegt zweierlei: Erstens, dass dänische Gemütlichkeit nur in der Provinz zu finden ist und zweitens, daß nur die großen europäischen Metropolen das Kulturmonopol halten. Der Charme von Aarhus liegt besonders in der Mischung aus beidem – den ländlichen Einflüssen und dem Flair einer Großstadt. Dabei reichen schon gut 240.000 Einwohner aus, um diese beliebte, weltoffene jütländische Stadt zur zweitgrößten in Dänemark zu machen. "Den Gamle By" heißt die Attraktion von Aarhus, die jede andere Sehenswürdigkeit in den Schatten stellt. "Das alte Dorf" oder "Die alte Stadt"' besteht aus 65 historischen und charakteristischen Fachwerkhäusern, die aus ganz Dänemark stammen. Sie wurden Balken für Balken und Stein für Stein an anderen Orten des Königsreiches abgebaut und in jahrelanger Kleinarbeit im Freilichtmuseum von Aarhus wieder aufgestellt. An alles, was ein gesundes Gemeinwesen vom Spätmittelalter bis zu Großmutters Zeiten brauchte, wurde gedacht: Bürgerhäuser, Kaufmannshöfe, Geschäfte, Werkstätten, Kleinindustrie, Mühlen, ein Zollhaus, die Post, ein Theater...

Das Schlagwort vom lebendigen Museum nimmt man hier so wörtlich, dass eine Reihe von Berufen in den historischen Gemäuern nach alter Tradition ausgeübt werden, und zwar in den Kleidern, die anno dazumal getragen wurden. Der Besucher soll sich in eine alte dänische Provinzstadt versetzt fühlen. Wer mehr über das alte Dorf in der Stadt wissen will, als der Landgangslotse und Broschüren verraten, sollte sich einer Führung in deutscher Sprache anschließen und sich im Büro des Museums (siehe Skizze) ausführlicher erkundigen. Ein von Ebba Jensen ins Deutsche übersetzter Führer des Autors Henrik Nyrop‑Christensen informiert gründlich über die Sehenswürdigkeiten und ihre Geschichte. Unser Plan gibt einen Überblick über den Standort der Gebäude.

Das Hauptgebäude des Freilichtmuseums ist der Bürgermeisterhof (1), der vor allem den wechselnden Einrichtungsstil der wohlhabenden Kaufleute in der Zeit von 1600 bis 1850 dokumentiert. Man sollte sich den Hof als besonderen Leckerbissen des Rundgangs aufheben, zumal er von den Eingängen des Museums am weitesten entfernt liegt. Das Gebäude gilt als charakteristisches Heim begüterter Provinzbürger. Die Namenszeichen des Bauherren-Ehepaars stehen im Torbalken neben dem lateinischen Bibelzitat: "Wenn der Herrgott nicht das Haus baut, dann arbeiten die Menschen vergebens daran".

Im Hof des dreiflügligen Gebäudes wurde Handel getrieben – sowohl Einzel‑ als auch Großhandel. Im Kramladen wurden Geschäfte abgewickelt. Ein Eisengitter an der Theke schützte vor Langfingern. Die Einrichtung dieser kleinen Börse kommt aus Assens und stammt aus der Zeit um 1800.

Die blaue Kammer, der Pyramidensaal, das Alkovenzimmer, die Speisekammer und die Wohnstube aus dem Jahr 1790 sind nur einige der Räume, die im Bürgermeisterhof zu besichtigen sind. Zu den wertvollen Stücken im "Saal“ zählt ein sogenannter Giraffenflügel, eine spezielle Klavierform, die um 1810 in Dänemark Mode wurde. Im Porzellanschrank der Stube aus dem Jahr 1848 liegen die Visitenkarte und eine Haarlocke des bekannten dänischen Bildhauers Bertel Thorvaldsen. Zu den faszinierenden Möbeln in der Küche zählt das als Kommode getarnte Ausziehbett der Küchenmagd.

Der Springbrunnen auf dem Marktplatz diente früher weniger der Zierde als der Trinkwasserversorgung. In Eimern wurde das Wasser zu den Haushalten gebracht.

Wir empfehlen, den Rundgang durch die historische Stadt am Eingang beim E. Warmingsvej zu beginnen. Søndervoldgade und Vestergade sind die ersten Altstadtgassen, die mit einem Gärtnerhaus (um 1800), historischen Treibhäusern (31,32 und 33), und dem Haus eines Kerzengießers und Seifensieders (34) in längst vergangene Zeiten entführen. Hier wurde in großen Kesseln Ochsen‑ oder Schaftalg gekocht und dann in die Kerzenformen aus Zinn gegossen. Für die Seife war das Grundmaterial dasselbe. Der Talg wurde mit Kalilauge und Salz gesiedet.

Die Tabakspinnerei (37) aus der Zeit um 1700 verfügt über einen Gassenladen, während man in den dahinterliegenden Werkstätten die Zubereitung von Schnupf‑ und Pfeifentabak verfolgen kann. Die gegenüberliegende Apotheke (25) stammt aus dem Jahr 1571, ihre Einrichtung aus dem 18. Jahrhundert. Hier findet man alles vom "Mumienpulver" bis zur "Englischen Lakritze". Zur Warnung ziert ein Totenkopf den versperrten Giftschrank.

Mit der Berufswelt eines Fahrradmechanikers aus dem Jahr 1830 wird man im Haus 29 konfrontiert. Die Entwicklung des Fahrrads vom reinen Vergnügungsgegenstand bis zum Fortbewegungsmittel wird dargestellt. Gegenüber (35) pflegen Handwerker einen heute ausgestorbenen Beruf, der einst weitverbreitet war: das Böttcherhandwerk. Ein Meisterstück aus dem Jahr 1849 hängt vor der Tür.

Durch die Aagade kommt man am Stadtteich entlang zum Kleinen Markt (Lille Torv) bei dem eine Wassermühle (45) aus der Zeit um 1850 und eine Drechslerwerkstatt zu bewundern sind (48).

Wer die Treppen am kleinen Markt hinaufsteigt, kann die Schulbank drücken – und zwar eine aus dem Jahr 1741, als die Lehrer noch absolute Autoritäten waren.

Wer zurück am Kleinen Markt den Weg durch die Toldbodgade wählt, kann sich nach dem Besuch des Kaufmannshofes (50) im Gebäude gleich linker hand ein Bild davon machen, wie unangenehm einst der Besuch königlicher Zollämter gewesen sein muß (51). Allerlei Waagen und Kontrollgeräte sind ausgestellt. Mit der Fischerbüse "Fylla" aus dem Jahr 1888 (gleich daneben) bleibt man beim Thema, denn auf die Schiffer hatten es die Zollbeamten besonders abgesehen. Gleich gegenüber locken die neuesten Produkte einer Dampfweberei und Wollspinnerei – teilweise hergestellt mit einer sieben PS starken, dampfgetriebenen Webmaschine.

"Über'n Teich" kann man schon am Holzkran die Steinhauerei erkennen, die in unmittelbarer Nachbarschaft der Gerberei (10) untergebracht wurde. Das Gerben der Häute war ein langwieriger Prozeß. Nach dem Einweichen im Bach, wurden sie in den mit Steinen gefüllten Gruben des Kalkhauses mit Kalk behandelt. Danach entfernte man am Schabebaum mit dem Krummesser die letzten Haar‑ und Fettreste und spaltete die oft ungleich dicke Haut mit dem Bandmesser. Mit Hühnerdreck wurde der Kalk neutralisiert. Es folgte die Behandlung mit aus Eichenrinde gewonnenem Gerbstoff. Nach der Trocknung wurde das Leder "geformt" und gepreßt, beispielsweise für Schuhsohlen.

Alte Briefmarken sind im gegenüberliegenden königlichen Postkontor (11) zu besichtigen. Zu den Zeiten König Christian IV (1863‑1906) wurden hier nicht nur Briefe frankiert und verschickt, sondern auch Buchungen für die Fahrten mit der Postkutsche angenommen und im Telegraphenamt Nachrichten auf die Reise durchs Kabel geschickt.

Nachdem man im ersten Gebäude in der Havbogade einen Sattel für sein Roß erworben hat, kann man die Sattelfestigkeit schon im nächsten Haus wieder verlieren: in der Brauerei mit Ausschank (8). Über die Herstellung des Bieres verrät der oben genannte Führer: "Von einer kleinen Wirtsstube mit einer Feuerstelle, die die Malzdarre der Brauerei heizt, kommt man durch das Büro in das Brauhaus hinein. Die Gerste wurde in einem im Hof angebrachten, gemauerten Behälter eingeweicht, danach wurde sie zum Malzboden gebracht und zum Keimen auf dem Steinboden ausgebreitet, um danach in der Malzdarre getrocknet zu werden.

Nachdem der Malz gemahlen war, wurde er im Siebgefäß in dem Erdgeschoß gemaischt (d.h. mit Wasser gemischt) und die Malzlösung (Maische) wurde danach von den Schalen getrennt und in die Braukessel gepumpt, wo sie mit Hopfen gekocht wurde. Nach einem weiteren Durchsieben wurde die Maische in die Kühlwannen geleitet und kam dann in den Gärbottich im Keller, wo Gärstoff zugeleitet wurde. Nach der Gärung wurde das Bier zur Nachgärung in Fässer gefüllt". Das Trinken war dann vor allem Männersache, während die "bessere Hälfte" vielleicht den Handschuhmacher (7) in der Søndergade besuchte oder gegenüber eine neue Tracht erstand.

Die Textilsammlung (3) ist mehr als nur einen kurzen Blick wert, ganz zu schweigen von der hölzernen Bockmühle (58) um die Ecke am Stadtrand.

Allerlei "mittelständisches" Gewerbe hat sich in der Nähe des bereits erwähnten Bürgermeisterhofes in der Algade niedergelassen. Buchbinder, Korbmacher, Bäcker und Hutmacher sind darunter (16,17,19). Eine Färberei, eine Glaserwerkstatt aus der Zeit um 1730, ein Fotoatelier und eine Buchdruckerei aus dem Jahr 1833 zählen ebenso dazu (14 und 15) wie eine Branntweinbrennerei (18). Das Bett des Lehrjungen unter dem Arbeitstisch in der Glaserei macht die äußerst enge Bindung zur Arbeitsstätte deutlich.

Ein Requisit, das wie selbstverständlich zur Kleidung gehörte, war der Hut, jeder als handgemachtes Einzelstück im Haus Nummer 19 gefertigt. Grundmaterial für den Hutfilz waren die Haare roher Häute.

Uhrmacherei (20), Schmiede (21), und ein Mansardenhaus (22) führen an einem Gartenpavillon aus der Zeit um 1760 zurück zum Ausgangspunkt des Rundgangs – nach einem kurzen Abstecher zu Spritzenhaus und Walkmühle (24).

Das Gelände darf man jedoch nicht verlassen, ohne sich das Theater angesehen zu haben (53). Das noch immer genutzte Gebäude von "Den Gamle By" stand einst in Helsingør und wurde am 28. Januar 1817 zum Geburtstag ihrer Majestät König Frederick VI. eingeweiht. Das Theater ist ein bürgerliches Gegenstück zu alten Hoftheatern. Es bildet für klassische Stücke und Konzerte den idealen Rahmen.

Wer eine romantische Ader hat, kann sogar nachts durch die kopfsteingepflasterten Gassen der "Alten Stadt" schlendern. Abgesperrt werden abends nur die meisten Häuser. Bei Tageslicht sollte man dagegen den unmittelbar nördlich an die „Alte Stadt“ anschließenden Botanischen Garten mit Amphitheater besuchen. Während des Sommers organisiert die Stadt Aarhus hier jede Woche ein kostenloses Unterhaltungsprogramm für Kinder und Erwachsene. Subtropische Pflanzen aus der ganzen Welt befinden sich in den Gewächshäusern. Der Eintritt ist zwar frei, aber an Wochentagen nur von 13 Uhr bis 15 Uhr möglich.

Aarhus ist mehr als "Den Gamle By" und "Botanisk Have". Es ist Universitätsstadt, Domstadt, Einkaufsstadt und Kulturmetropole. Das Zentrum der Stadt mit Fußgängerzone liegt in der Nähe des Handelshafens. Der Einkaufstrubel spielt sich vor allem in der Frederiksgade, der Clemensstræde und Søndergade ab, wo man nach Belieben in den zahlreichen Restaurants und Cafés seinen Spaziergang unterbrechen kann. Im Norden von Aarhus befinden sich Bildungseinrichtungen, im Süden ein Vergnügungspark. Mittelpunkt der von einer Ringstraße umgebenen Innenstadt bildet der Große Markt, an dessen Ostseite der Dom steht. Mit seinem 93 Meter langen Schiff ist das dem heiligen St. Clemens geweihte Gotteshaus das längste im Königreich Dänemark. Es entstand um 1300 als romanische Basilika und wurde um 1400 zu einer gotischen Kathedrale umgebaut. Prunkstück im Innern ist der aus einer unglaublichen Vielzahl von geschnitzten Figuren bestehende Flügelaltar des Lübecker Meisters Bernd Notke. Das Denkmal vor dem Dom stellt Christian X. dar.

Als man 1955 durch Zufall einen kleinen Kirchenraum unter dem Chor der Frauenkirche am Klostertorvet fand, war dies eine wissenschaftliche Sensation. Es handelt sich um eine kleine Tuffsteinkirche. 1060 erbaut, ist sie die älteste Kirche der Stadt. Nach einer sorgfältigen Restaurierung steht diese älteste gewölbte Steinkirche des Nordens jetzt als Kirche in der Kirche – ein sehenswerter Anblick.

Ganz in der Nähe der Kathedrale lohnt am St. Clemens Torv (Markt) der Besuch des Wikingermuseums. Bei Ausgrabungen unter dem heutigen Gebäude der Handelsbank fand man in den 60er Jahren Reste eines Halbkreiswalles, mit dem die Wikinger vor 1000 Jahren ihre Gemeinschaft von Handwerkern, See‑ und Kaufleuten vor Angriffen zu schützen versuchten. In dem kleinen Museum im Keller der Bank ist ein Miniatur‑Modell des Walles ausgestellt.

Unter den weiteren Museen der Stadt sind das Geschichtliche Museum für Wissenschaft (Observatorievej 3), das Frauenmuseum in Domnähe und das Museum für Medizingeschichte (Universitätspark, Nørrebrogade 41) hervorzuheben. Im Erstgenannten wird die Entwicklung von Mathematik, Physik, Astronomie und Chemie vom Altertum bis heute dargestellt. Das Frauenmuseum widmet sich besonders dem Leben der Frauen im 20. Jahrhundert und zeigt unter anderem Kunstwerke von Frauen. Um Kunst geht es ausschließlich im Museum am Sabroes Plads. Die klassische Kunstsammlung gilt als die älteste und wertvollste in Dänemark – Korpenhagen allerdings ausgenommen. Auch die Kunst der Gegenwart wird in Sonderausstellungen präsentiert.

Im Naturgeschichtlichen Museum im Universitätspark informieren Ausstellungen anschaulich über die Entstehung des Lebens und die Entwicklung der Natur von der Eiszeit bis heute. Das Museum der Besetzung am Domkirkepladsen 5 widmet sich der Zeit von 1940‑45. Es ist nur an Wochenenden geöffnet.

Einen Besuch wert ist das ARoS Aarhus Kunstmuseum (Aros Allé 2), das sich in der Stadtmitte zwischen Rathaus, Gerichtsgebäude und Musikhaus befindet. Es wurde 2004 eröffnet und ist eines der größten Kunstmuseen dieser Art in Nordeuropa. Es beherbergt eine umfangreiche Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, aber auch Werke des 'goldenen Zeitalters' und der Skagenmaler. Allein die Architektur des Museums ist schon sehenswert.

Das marmorverkleidete Rathaus der Stadt liegt hinter den hohen Linden eines Parks verborgen. Das Besondere an ihm ist weniger das Gebäude als vielmehr die Gelegenheit, den 60 Meter hohen Rathausturm besteigen zu können und eine einzigartige Aussicht über die Stadt zu genießen (an Wochentagen während des Sommers um 12 und 14 Uhr). Auf dem Platz vor dem Rathaus steht der berühmte Schweinebrunnen von Mogens Bøggild.

Aarhus hat den Ruf, die dänische Musikstadt schlechthin zu sein. Der Besucher hat die Wahl zwischen Folk, Jazz, Blues, Kammerkonzerten, Musicals, Kirchenkonzerten und nicht zu vergessen, den Auftritten des Aarhus Symphonieorchesters. In Aarhus ist die dänische Landesoper, "Den jyske Opera", zu Hause. Über Musikveranstaltungen informiert das Touristenbüro ebenso wie über Kunstausstellungen. Für Musik ist das "Musikhuset Aarhus" eine gute Adresse, für Kunst das "Kunstnernes Hus" in der Saltholmsgade.

Das alte Stadtviertel rund um den Dom ist mit seinen engen Straßen und gemütlichen Restaurants beliebtes Ausflugsziel der Nachtschwärmer. Dicht an dicht liegen hier zahlreiche Kneipen und Bars.

Als Gourmetpaläste gelten das "4 Årstider" in der Vestergade 39 und das Restaurant "Gammel Åbyhøj" in der Bakealle 1. Auch das Restaurant "Rene" am Frue Kirkeplads 1, "Ricks Cafe & Restaurant" in der Rosengade 23, das "Shanghai" (Chinesisch) in der Guldmedsgade 1 und das Restaurant "Kashmir" in der Vesterbrogade 36 sind zu empfehlen. Das "Guldhornet" am Banegaards-plads 10 wirbt mit "gepflegtem Fassbier" und das "Café Mozart" mit "Live‑Musik jeden abend". 20 Jahre ist das geforderte Mindestalter im Night‑Club "Alexis".

Wer genaue Vorstellungen von dem Restaurant und der Kneipe seiner Wahl hat, dem gibt das Verkehrsbüro Tips. Dort wird auch über Fahrradvermietungen informiert. Die Waldgebiete nördlich und südlich von Aarhus laden zu Fahrradtouren und Wanderungen ein. So umgibt ein 17 Kilometer langer Wander‑ und Radweg das westlich von Aarhus liegende Naturschutzgebiet rund um den Brabrander See. Wer Anfang September nach Aarhus segelt, hat Gelegenheit, an der Aarhuser Festwoche teilzunehmen – einem Spektakel dessen Höhepunkte Ballettvorführungen, klassische und Popkonzerte sind. Ein altmodischer Jahrmarkt in der Alten Stadt, Kinderfeste, Straßentheater und Puppenspieler beleben die Festtage. Ein Volkslauf, der Marselislauf, lockt jedes Jahr mehr als 10.000 Teilnehmer an.

Einen Kilometer westlich des Sportboot‑ und Fischereihafens beginnt das riesige Universitätsgelände von Aarhus, treffend Universitätspark genannt. 13.000 Studenten sind hier immatrikuliert.

Im Norden der "Universitätsstadt"" steht das Antikmuseum (Eingang von der Nordre Ringgade durch das Hauptgebäude der Universität). Es enthält Altertümer aus Griechenland, Rom, dem Nahen Orient und Ägypten. Außerdem werden eine große Münzsammlung sowie eine umfassende Abgusssammlung griechischer und römischer Skulpturen gezeigt.

Sehenswert ist auch die von moderner Architektur geprägte Landzunge mit den sogenannte Eisberghäusern, die 2016 einen Architekturpreis erhielt.  Hier gibt es je nach Blickwinkel stets neue, lohnenswerte  Motive für Fotografen. Neu ist auch das großzügig gestaltete Seebad unweit des Yachthafens.

Damit ist die lange Liste der Sehenswürdigkeiten in Aarhus noch nicht beendet. Die "Fortsetzung" folgt bei Marselisborg, weil die Entfernungen von dort aus zu den übrigen Ausflugszielen die kürzeren sind.

Sehenswerte Bilder

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