Hafenplan – S17/8 – Fejø Dybvig

Hafenübersicht

Kurzbeschreibung

Die größte Insel des Smålandsfahrwassers lädt mit ihren zwei kleinen Häfen viele Segler zum Verweilen ein.

NV. Hafenlotse

Hafenplan

Liegeplätze

FEJØ HAVN (DYBVIG HAVN): Man liegt im inneren Hafen auf 1,5 - 2,5m oder im westlichen Teil des Hafens auf 2,5 - 3m Wassertiefe. Der Hafen ist in der Saison häufig überfüllt. VESTERBY FÄHRHAFEN: Der Hafen besteht aus 2 Hafenbecken, wobei der westliche Teil der Fähre nach Kragenæs vorbehalten ist. Das östliche Hafenbecken ist eigentlich Festliegern vorbehalten, dient jedoch nach Absprache als Ausweichmöglichkeit, wenn Dybvig überfüllt ist.

Navigation

FEJØ HAVN (DYBVIG HAVN): Die Fahrwasser um Fejø sind unbefeuert. Das Anlaufen des Hafens ist trotz seiner Richtfeuer nur tagsüber möglich. Zum Hafen führt eine betonnte Baggerrinne (Solltiefe 3,1m), die stark zur Versandung neigt. Mit Wassertiefen um 2,6m ist zu rechnen. VESTERBY FÄHRHAFEN: Die Ansteuerung erfolgt direkt vom unbefeuerten Ståldyb-Fahrwasser und erfordert nachts besondere navigatorische Sorgfalt.

Versorgung

Außer Brennstoff und einer kleinen Werft bestehen begrenzte Versorgungsmöglichkeiten im nahegelegenen Østerby.

Service

DYBVIG VESTERBY
Toilette X X
Dusche X
Wasser X
Müllannahme X
Elektroanschluss X
Brennstoff X
Lebensmittel X
Kran X
Werft X
Fäkalienentsorgung
Rampe / Slip X
Fähre / Bus / Bahn X X
Fahrradverleih X
Internetzugang X

Kontakt

Telefon: +45 / 21 27 18 84

NV. Landgangslotse

Sehenswertes

Der Inselhafen Dybvig ist weitaus beliebter als der Fährhafen Vesterby, von dem aus mehrmals täglich Fähren nach Kragenæs auf Lolland starten. Dybvig ist gemütlicher und bietet mehr Platz. Bei den Häfen befinden sich auch die beiden Dörfer der Insel, Østerby und Vesterby.

Im Inselprospekt wird die Verbundenheit der Bewohner von Fejø mit den alten Werten und Berufen hervorgehoben, aber gleichzeitig bedauert, dass es um die traditionellen Berufe des Obstbauers, Fischers oder Bootsbauers schlecht bestellt ist. Das war Ende des 19. Jahrhunderts, als der Hafen angelegt wurde, ganz anders. In Fejø gebaute Birnenschuten mit wenig Tiefgang waren über die Grenzen des Smålandsfahrwassers hinaus bekannt. Ihre Fracht hatte einen ebenso guten Ruf. Die Schuten transportierten das Obst der einst großflächigen Plantagen der Insel bis nach Kopenhagen. Inzwischen sind viele der Obstgärten der Motorsäge zum Opfer gefallen und der Schiffbau ist fast völlig zum Erliegen gekommen. Um dem weiteren wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang der Insel entgegenzutreten, schlossen sich die Inseln im Smålandsfahrwasser 1974 zu einer Inselgemeinschaft zusammen, an deren Gründung die Bewohner von Fejø mit besonderem Nachdruck mitgewirkt haben. Seitdem fließen die Zuschüsse aus Kopenhagen großzügiger, aber die 700 Einwohner zählende Insel wirkt nach wie vor verschlafen, was durchaus etwas für sich hat.

Auf dem Weg von Dybvig zum Ort kommt man am Ortseingang an der alten Insel-Schmiede vorbei. Die aus der Zeit um 1200 stammende Kirche, das Inselmuseum im Keller der Schule, der Gedenkstein an die große Sturmflut von 1872 (am Nordstrand) und ein paar schmucke Fachwerkhäuschen sind Sehenswürdigkeiten der Insel. Mit der besonders für Ornithologen interessanten Nachbarinsel Skalø ist Fejø durch einen Damm verbunden (siehe Skalø). Das Hotel Landbolyst in Østerby (Ecke Heredsvej/Andemosevej) ist zugleich ein renommiertes Restaurant.

Sehenswerte Bilder

Interessante Links

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Ergänzung / Berichtigung

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Diskussion zu S17/8 - Fejø