Hafenplan – S39/2 – Altefähr

Hafenübersicht

Kurzbeschreibung

Kleine Marina am Strelasund gegenüber der Hansestadt Stralsund.

NV. Hafenlotse

Hafenplan

Liegeplätze

Der Hafen ist zum großen Teil mit Kleinbooten belegt. Gäste finden am Weststeg einen Liegeplatz auf 1,5 - 2m Wassertiefe. Der Kopf des Bollwerks ist für den Fahrgastverkehr freizuhalten. Bei Wind aus SE steht Schwell im Hafen.

Ankern: Südlich des Rügendamms findet man in der Wamper Wiek auf ca. 2,3m Wassertiefe einen guten Ankerplatz. Allerdings ist bei der Ansteuerung auf die vorgelagerten Steine zu achten. Die lagunenartige Bucht unmittelbar südlich davon ist ein ehemaliges Baggerloch. Es wird gerne von Einheimischen angelaufen.

Navigation

Die Ansteuerung ist Ortsfremden wegen der ca. 150m südwestlich vor dem Hafen liegenden unbezeichneten Untiefe (1,2m) nur am Tage zu empfehlen. Ab Tonne 49 ist zunächst mit 42° direkt auf die Kirche Altefähr zuzusteuern, bevor man auf Nordkurs in die Hafeneinfahrt eindrehen kann.

Versorgung

Am Hafen sind verschiedene Gaststätten vorhanden und Kinder finden Spielmöglichkeiten. Im Ort gibt es außer Bäckerei und Fleischerei auch Einkaufsmöglichkeiten für den kleinen Bedarf.

Service

Toilette X
Dusche X
Wasser X
Müllannahme X
Elektroanschluss X
Brennstoff
Lebensmittel X
Kran
Werft
Fäkalienentsorgung
Rampe / Slip X
Fähre / Bus / Bahn X
Fahrradverleih X
Internetzugang X

Kontakt

Telefon: +49(0)38306 / 7 50 37 oder mobil +49(0)171 963 56 90

NV. Landgangslotse

Sehenswertes

Der Blick auf die Silhouette von Stralsund ist wohl das Bestechendste an diesem Liegeplatz. Der Ort hat bessere Tage gesehen als die Rügendammbrücke (1936) noch nicht erbaut war. Mit seiner Fährverbindung nach Stralsund war er jahrhundertelang das südliche Tor zur Insel Rügen.

Schon zur Slawenzeit setzten die Fährboote nach Stralsund über. In alten Urkunden aus der Zeit um 1300 heißt Altefähr daher bereits "Der Ort bei der alten Fähre".

Der Aufschwung kam mit den Trajekt- und Raddampfern in der Zeit von 1860 bis 1890. Die Bahnfähre "Prinz Heinrich" revolutionierte den Fährverkehr über den Strelasund. Sie trug außer 250 Passagieren immerhin drei Eisenbahnwagen nach Altefähr hinüber.

Noch einmal erlangte das Tor zur Insel für einige Jahre Bedeutung, nachdem die Brücke von den Nationalsozialisten in den letzten Kriegstagen zerstört worden war. Seit dem Wiederaufbau der Brücke gehen die Uhren in Altefähr jedoch wieder langsamer. Nur die Häuser am Hafen, einst Gasthöfe und Hotels, erinnern noch an die Zeit, als die Reisenden auf den Terrassen der Cafés in Altefähr eine Pause einlegten. Die restaurierte Kirche mit sehenswertem Interieur erhebt sich auf der Anhöhe am Hafen liegend über das Dorf, in dem nur noch wenige Gebäude von der Blütezeit des Ortes zeugen.

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Hafen befindet sich ein barrierefreier Badestrand mit Blick auf die Silhouette von Stralsund sowie guten Spielmöglichkeiten für die kleinen Crewmitglieder.

Die Umgebung von Altefähr wurde zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Eine schöne Wanderstrecke ins nordöstlich gelegene Rambin führt über Poppelvitz, Bessin und Bressen.

Interessante Links

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Ergänzung / Berichtigung

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