Hafenplan – S36/8 – Althagen

Hafenübersicht

Kurzbeschreibung

Kleiner Hafen im Nordwesten des Saaler Boddens.

NV. Hafenlotse

Hafenplan

Liegeplätze

Gäste finden Liegeplätze an der Nordseite des Hafenbeckens oder liegen längsseits am östlichen Kai. Der Hafen hat durchgehend 1,8m Wassertiefe, die Zufahrt neigt zur Versandung und lässt die Nutzung der Wassertiefe im Hafen nicht zu.

Navigation

Die Ansteuerung ist Ortsunkundigen nur am Tag zu empfehlen. In der Zufahrt zum Hafen ist mit Mindertiefen bis zu 1,5 m zu rechnen (siehe NV.Aktuell).

Versorgung

Eine Gaststätte befindet sich unmittelbar am Hafen. Die Versorgungsmöglichkeiten im westlich des Hafens gelegenen Ort sind gut. Es gibt moderne Sanitäranlagen für Gäste. Ausflugsmöglichkeiten gibt es zum westlich des Ortes gelegenen Strand oder in das Künstlerdorf Ahrenshoop. Spielmöglichkeiten auf Rasenflächen sind vorhanden.

Service

Toilette X
Dusche X
Wasser X
Müllannahme X
Elektroanschluss X
Brennstoff
Lebensmittel X
Kran
Werft
Fäkalienentsorgung
Rampe / Slip X
Fähre / Bus / Bahn X
Fahrradverleih X
Internetzugang

Kontakt

Telefon: +49(0)38220 / 6946

NV. Landgangslotse

Sehenswertes

Der Verkehrslärm der belebten Fischlandstraße (150m nordwestlich des Hafens) ist am Hafen kaum noch zu hören. Wer auf dieser Straße ins nördliche Ahrenshoop geht, überschreitet die alte Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern. In Richtung Ahrenshoop ist an der Straße ein Bäcker zu finden. Weitere Vorsorgungsmöglichkeiten gibt es im lang gezogenen Ort Ahrenshoop. Dieser touristische Ort auf dem schmalen Landstreifen Fischland wartet außerdem mit zahlreichen Gaststätten und Cafés auf, und natürlich mit einem feinsandigen Ostseestrand.

Die Kunstkate zählt zu den sehenswerten Gebäuden in Ahrenshoop. Sie ist Forum für kunsthandwerkliche und künstlerische Ausstellungen. Hier wird auch daran erinnert, daß der Ort um 1900 einmal eine bekannte Malerkolonie war. Heute dominiert eher das Kunsthandwerk. Beispielsweise befinden sich Keramikwerkstätten im Ortsteil Althagen unweit des Hafens.

Zu den ausgefallenen Bauten zählt die 1951 aus Holz und Schilf erbaute Ahrenshooper Kirche. Ihre Kanzel fertigte die Ahrenshooper Bildhauerin Doris Oberländer aus dem Stamm der Pappel, die an der Stelle stand, auf der später die Kirche errichtet wurde. Auf dem alten Friedhof nahebei wurden bekannte Künstler begraben.

Alles in allem macht die Zahl von rund 25.000 Feriengästen im Sommer bei nur 900 Einwohnern deutlich, daß Ruhe und Beschaulichkeit während der Saison hier nicht zu erwarten sind. Hinzu kommt, daß Ahrenshoop keine Umgehungsstraße besitzt und der gesamte Verkehr zum Darß mitten durch den Ort fließt. Im etwas abseits der Hauptverkehrsstraße gelegenen Hafen geht es jedoch etwas ruhiger zu.

Übrigens galt Ahrenshoop zu SED-Zeiten als Ferienort der Privilegierten. Reetdachvillen zeugen davon.

Da das zwischen Ostsee und Saaler Bodden liegende Fischland hier kaum breiter als 1500 m ist, bleiben fürs Wandern im wesentlichen nur die Himmelsrichtungen, in denen sich auch der Autoverkehr bewegt: Nordost und Südwest. Um dem Verkehr auszuweichen, sollte das "Hohe Ufer", der erhöhte Strandweg an der Ostsee zwischen den Ostseebädern Ahrenshoop und Wustrow, als Wanderstrecke gewählt werden. Auf halbem Weg kommt man am 18m hohen Bakelberg vorbei, von dem sich große Teile Fischlands überblicken lassen. Beim Hafen beginnt aber auch ein Wanderweg der im 5 km östlich gelegenen Born endet und durch den Vorderdarß führt. Nach 2 km passiert man linkerhand das Naturschutzgebiet Ahrenshooper Holz, während sich rechterhand ein Damm erstreckt.

Interessante Links

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Ergänzung / Berichtigung

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