Hafenplan – S5/11 – Avernakø (Bådehavn)

Kurzbeschreibung

Marina am nordwestlichen Spitze- von Avernakø.

NV. Hafenlotse

Hafenplan

Liegeplätze

Für Gastlieger ist genügend Platz auf Wassertiefen von ca. 2,4m vorhanden.

Navigation

Die Ansteuerung des befeuerten Hafens (östl. Molenkopf F.G.) ist unproblematisch. Von der betonnten Untiefe "Avernakø Trille" hält man mit südl. Kurs frei - grüne Tonne einlaufend an Steuerbord- bis man die Hafeneinfahrt einsehen kann. Die Zufahrt ist privat betonnt und neigt zur Versandung.

Versorgung

Lebensmittelgeschäft im 1,3km entfernten Avernakø By. Das Hafencafé ist nur in den Ferien geöffnet.

Service

Toilette X
Dusche X
Wasser X
Müllannahme X
Elektroanschluss X
Brennstoff X
Lebensmittel X
Kran
Werft
Fäkalienentsorgung
Rampe / Slip
Fähre / Bus / Bahn X
Fahrradverleih
Internetzugang X

Kontakt

Telefon: +45 / 22157222 ; mobil +45 4010 9990

NV. Landgangslotse

Sehenswertes

Nur mit einer schmalen, rund 700 Meter langen Landbrücke sind Ost- und Westteil der Insel Avernakø verbunden. Der Reiz des Eilands im südfynischen Inselmeer liegt in dem von Knicks durchzogenen Bauernland sowie zahlreichen Fachwerkhäusern mit Strohdächern. Die rund 130 Einwohner – sie leben von der Landwirtschaft und vom Fischfang – halten die Tradition ihrer Vorfahren hoch, wofür die zu Pfingsten in den Dörfern Avernakø und Munke geschmückten Maibäume ein Beispiel bilden.

Es gibt mehrere Hinweise auf die sehr frühe Besiedlung des Eilands. So wurden auf der fruchtbaren Insel sechs Goldschalen aus der Bronzezeit entdeckt. 1685 sah ein Zinsbauer in einer Ackerfurche etwas schimmern. Nach näherer Untersuchung kamen die Goldschalen zum Vorschein. Die reich mit Sonnenzeichen geschmückten Gefäße waren vermutlich Opferschalen.

Der Fundort südlich von Munkedorf wird heute noch Guldager (Goldacker) genannt. In der Nähe des Dorfes Avernakø sind außerdem die Reste einer Steingrabkammer mit Decksteinen zu sehen. Zwei Kilometer von der Anlegebrücke entfernt, bei Munke, befinden sich die Überbleibsel eines Hünengrabes. Der Name der Insel kommt wahrscheinlich von dem Wort Arre und bedeutete einst Hafer, woraus zu schließen ist, dass auf der Insel schon vor langer Zeit Landwirtschaft betrieben wurde.

Kunstinteressierte Besucher der Insel finden am alten Pfarrhof im Dorf "Den Lille Kunsthal" (ca. 1 km vom Hafen). Die Ausstellungen sind längst nicht mehr ausschließlich auf die Inselkünstler beschränkt. Die Sommerausstellungen von Anfang Juli bis Anfang August zeigen immer wieder Gastaussteller mit Fotografien, Malereien und Grafiken getreu dem Motto "Eigenheiten des Insel Daseins zu bewahren und mit einem weiten Blick - über den Tellerrand - zu verbinden".

Fährverbindung gibt es nach Fåborg und Lyø, jeweils ca. 3,5 Seemeilen entfernt. Der Fähranleger am Brückenkopf ist die einzige Verkehrsverbindung zur „ Außenwelt“. Die Versorgung bei der Anlegebrücke im Westen der Insel ist nicht besonders gut. Wer sich mit Lebensmitteln versorgen will, muss in das etwa einen Kilometer entfernte Dorf laufen. Es werden hier auch Produkte aus eigener Erzeugung angeboten, besonders erwähnenswert sei hier Fleisch von auf der Insel gehaltenen Hochlandrindern und Lammfleisch.

Interessante Links

Share.

Ergänzung / Berichtigung

Senden Sie uns eine E-Mail, wenn Sie eine Ergänzung oder eine Berichtigung zu diesem Hafen haben. Wir und andere Sportschiffer freuen sich über jeden Beitrag, durch den sich die Qualität und die Aktualität des NV. Hafenlotsen erhöht. Änderungen werden auf www.nv-pedia.de veröffentlicht, nachdem sie von uns redaktionell geprüft wurden. Denn auf nautische Informationen muss man sich verlassen können. Das ist unsere Firmenphilosophie - Kompetenz seit 40 Jahren.

Diskussion zu S5/11 - Avernakø (Bådehavn)