Hafenplan – S12/7 – Drejø

Kurzbeschreibung

Diese landschaftlich sehr reizvolle Insel zwischen Fünen und Ærø bietet 2 kleine Häfen.

NV. Hafenlotse

Hafenplan

Liegeplätze

 

Liegeplatz I: Drejø Havn im Südosten der Insel. Hier kann man an der Innenseite des Brückenkopfes oder freien Boxen auf ca. 2,5m Wassertiefe festmachen. Der Fähranleger an der Nordseite muss frei bleiben!

Liegeplatz II: Drejø Gamle Havn liegt am Nordufer der Insel in der Bucht "Vigen" mit 1 - 1,2m Wassertiefe.

Navigation

Navigation I: Die Ansteuerung des befeuerten Anlegers ist Tag und Nacht unproblematisch. Von Südosten wird auf den Drejø Havn zugelaufen.

Navigation II: Die Ansteuerung des unbefeuerten Hafens ist ausschließlich tagsüber möglich, und auch bei Tag sollte sie nur unter sehr günstigen Bedingungen oder mit guter Ortskenntnis erfolgen. Man läuft von der grünen Tonne (WP 268) 1sm nach Osten und hält dann mit 170° auf den Hafen von Drejø zu. Westlich der Halbinsel „Knappen“ liegen dann 2 Ansteuerungstonnen der beprickten 1,2m tiefen Rinne.

Versorgung

Beim Kaufmann in Drejø By kann man sich in begrenztem Rahmen versorgen. Es gibt eine Fähre nach Svendborg.

Service

Toilette X
Dusche X
Wasser
Müllannahme X
Elektroanschluss X
Brennstoff
Lebensmittel X
Kran
Werft
Fäkalienentsorgung
Rampe / Slip
Fähre / Bus / Bahn X
Fahrradverleih X
Internetzugang X

Kontakt

Telefon: +45 2250 4470 (Drejø Gl. Havn)
+45 6223 3080 (Drejø Havn)

NV. Landgangslotse

Sehenswertes

Mag es auch nach der Sprache der Werbeprospekte klingen, so verdient dieses Reiseziel dennoch, dass man es wegen der schönen Landschaft traumhaft nennt.

Etwa 100 Einwohner zählt die 400 Hektar große Insel noch – und es werden immer weniger. Dabei sieht man dem Eiland heute nicht mehr an, dass es lebhaftere Zeiten hinter sich hat. Obwohl wenige Boote genügen, um den Hafen zu füllen, haben hier im 19. und auch noch im 20. Jahrhundert seetüchtige Handelsschiffe festgemacht, die Vieh und Getreide bis nach Norwegen brachten. Drejø By war eines der schönsten Dörfer in Dänemark. Es bestand aus niedrigen strohgedeckten Fachwerkhäusern, die nur einen Zwischenraum für ganz enge Gassen ließen. Doch die Enge, die das Dorf so gemütlich machte, wurde ihm 1942 zum Verhängnis. Ein Feuer griff so schnell auf alle Gebäude über, dass die Einwohner machtlos mit ansehen mussten, wie ihr Dorf abbrannte. Hinzu kam, dass der Wind während des Feuers so ungünstig drehte, dass am Ende nur ein einziger Hof mitten im Dorf verschont blieb. Die 18 übrigen gingen im Flammenmeer unter. Auslöser der Katastrophe war eine brennende Tabakspfeife.

Nach dem großen Feuer errichtete man die neuen Höfe bei den dazugehörenden Feldern, wodurch die ursprünglichen Strukturen von Drejø endgültig zerstört wurden.

Seine Anziehungskraft hat das von der Landwirtschaft mitgeprägte Eiland unter anderem den schönen Stränden zu verdanken. Auch die Nachbarinsel Skoven, die durch einen schmalen Damm mit Drejø verbunden ist, lohnt wegen der hohen Steilufer einen Ausflug. Die wohl einzige Sehenswürdigkeit auf der flachen Insel ist die 1535 gebaute Kirche. Hier wurden bis vor 40 Jahren die Kirchenlieder noch ohne Orgelbegleitung gesungen.

Die Insel verfügt über eine Cafeteria und einen Kaufmannsladen. An der Nordseite der Drejø‑Brücke legen Fähren an, die nach Skarø und Svendborg fahren.

Berichte / Kommentare

Der neue Bezahlautomat ist nicht, wie es logisch wäre, im oder am Hafenbüro, sondern in dem kleinen Gebäude auf der Pier, direkt neben dem Fähranleger. (Stand: Sept. 2018)

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