Hafenplan – S5/9 – Søby

Hafenübersicht

Kurzbeschreibung

Sehr betriebsamer Fischerei-, Yacht- und Werfthafen im Nordosten der Insel Aerø.

NV. Hafenlotse

Hafenplan

Liegeplätze

Für Gastlieger gibt es sehr gute Steganlagen im östl. Becken mit 2,5 -3,5m Wassertiefe. Große Yachten liegen auch sehr gut an der Ostseite der Ostpier, hier hat die Berufsschifffahrt Vorrang und die Kaimauer ist sehr hoch. Die westl. Hafenbecken, vor allem die Anleger der Fischereifahrzeuge und der Fähren, sollen von Sportschiffern nicht genutzt werden.  

Navigation

Die Ansteuerung des befeuerten Hafens ist Tag und Nacht unproblematisch (nachts im weißen Sektor von Søby Molenfeuer). Den ein- und auslaufenden Fähren ist Wegerecht einzuräumen.

Versorgung

Berufsschifffahrtshafen mit guten Versorgungs- und Reparaturmöglichkeiten auch Brennstoff an der Straßentankstelle. Landschaftlich reizvolle Umgebung, ein Ausflug zum Leuchtturm Skjoldnæs bietet sich an.

Service

Toilette X
Dusche X
Wasser X
Müllannahme X
Elektroanschluss X
Brennstoff X
Lebensmittel X
Kran X
Werft X
Fäkalienentsorgung X
Rampe / Slip X
Fähre / Bus / Bahn X
Fahrradverleih X
Internetzugang

Kontakt

Telefon: +45 / 62 58 14 30

NV. Landgangslotse

Sehenswertes

So idyllisch wie die alten Handels- und Schiffahrtsstädte Ærøskøbing und Marstal ist Søby nicht. Der kleine Ort an der Nordostküste der Insel Ærø wirkt eher geschäftig. Erwähnenswerte Sehenswürdigkeiten weist er nicht auf. Allerdings stößt man rund sieben Kilometer südlich von Søby auf alte Wallanlagen und eine verfallene Burg in der Nähe der Søby Mühle. Die gewaltige Anlage gilt als die älteste "erhaltene" des Mittelalters. Interessant ist, daß das heute als Vitsø bezeichnete Noor unweit des Walles noch im 17. Jahrhundert schiffbar war und auf der Westseite von Ærø einen idealen Naturhafen mit enger Einfahrt gebildet haben muß. Bedauerlicherweise ist das Noor jetzt eine ausgetrocknete Niederung. Funde beweisen, daß es hier bei den Wallanlagen schon im zwölften Jahrhundert eine Siedlung gegeben hat, der jedoch nur eine kurze Blütezeit beschieden war. Gegen das vor Westwinden geschütztere Ærøskøbing konnte die Siedlung sich nicht behaupten.

Von Søby aus ist der Spaziergang auf dem Weg entlang des nordöstlichen Hochufers der Insel bis zum Leuchtturm Skoldnæs empfehlenswert.

Auch die Kirche in Bregninge, sechs Kilometer südlich von Søby, ist es wert, angeschaut zu werden. Wahrscheinlich wurde sie im 13. Jahrhundert erbaut. Die Fresken mit der Leidensgeschichte Christi stammen aus dem Jahr 1510.

Von Søby aus fahren Fähren nach Fåborg und Fynshav. Für die Bereisung der Insel Ærø bieten sich auch die ganzjährig kostenfrei nutzbaren Busverbindungen an. Es werden auch Hunde befördert und sogar Fahhräder (soweit Platz vorhanden).

Berichte / Kommentare

Der graue Siloturm, bisher markante Landmarke bei der Ansteuerung des Hafens Søby, ist demnächst Geschichte. Seit Montag ist eine Abbruchfirma damit beschäftigt, das 30m hohe Gebäude Stück für Stück von oben nach unten abzutragen. Die ganze Aktion soll etwa 4 Wochen dauern. (Stand: 08.09.2015)
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Ergänzung / Berichtigung

Senden Sie uns eine E-Mail, wenn Sie eine Ergänzung oder eine Berichtigung zu diesem Hafen haben. Wir und andere Sportschiffer freuen uns über jeden Beitrag, durch den die Qualität und die Aktualität des NV. Hafenlotsen und des NV. Landgangslotsen erhöht werden können. Änderungen werden auf www.nv-pedia.de veröffentlicht, nachdem sie von uns redaktionell geprüft wurden. Denn auf nautische Informationen muss man sich verlassen können. Das ist unsere Firmenphilosophie - Kompetenz seit 40 Jahren.

Diskussion zu S5/9 - Søby