Hafenplan – S44/4 – Szczecin/ Stettin (Northeast Marina)

Hafenübersicht

Kurzbeschreibung

Moderner, noch im Ausbau befindlicher Yachthafen nahe des Stadtzentrums von Stettin.

NV. Hafenlotse

Hafenplan

Liegeplätze

Freie Gastplätze an Schwimmpontons mit Fingerstegen.

Navigation

Der Hafen ist von der Westoder aus problemlos anzulaufen, indem man das Südende der Insel Wyspa Grodzka umrundet.

Versorgung

Moderne Sanitäreinrichtungen sind im Hafengebäude auf der Insel vorhanden. Ein Restaurant gibt es an der Südseite des Hafens. Einkaufsmöglichkeiten, Arzt, Apotheke und Bankautomat sind ca. 1km entfernt zu finden.

Der erste Bauabschnitt mit ca. 80 Plätzen (25 davon für Gäste) und der Brückenverbindung über die Duńczyca ist bereits im Betrieb. Insgesamt werden einmal 150 Liegeplätze mit dem üblichen Hafenservice zur Verfügung stehen. Außerdem soll es zukünftig eine direkte Fähranbindung zum in Sichtweite gelegenen Stadtzentrum, ein Seefahrtsmuseum, eine Konzertmuschel und weitere Freizeiteinrichtungen geben.

Service

Toilette X
Dusche X
Wasser X
Müllannahme X
Elektroanschluss X
Brennstoff
Lebensmittel
Kran
Werft
Fäkalienentsorgung X
Rampe / Slip
Fähre / Bus / Bahn X
Fahrradverleih
Internetzugang X

Kontakt

Telefon: +48 91 311 15 21 od. mobil + 48 539 924 222 (Hafenmeister)

NV. Landgangslotse

Sehenswertes

"Polens Tor zur Welt" wird Stettin aufgrund der herausragenden Bedeutung seines Hafens für Personen- und Güterverkehr genannt. Weltoffen ist auch die Atmosphäre in der Stadt, die allerdings nach den schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg mehr nach den Grundsätzen der Zweckmäßigkeit als der Schönheit wieder aufgebaut wurde. Zwar ist die Hafenpromenade zu großen Teilen in alter Pracht erhalten und die alten Chobry-Wälle zwischen dem Hafen und der Stadt sind zu schönen Grünanlagen umgestaltet worden, aber der riesige Hochstraßenkomplex, der über die Mündungsarme der Oder führt, macht diesen positiven Eindruck am Stadthafen wieder zunichte. In das vorwiegend historische Hafenbild paßt auch das moderne Gebäude der Hafenverwaltung nicht hinein. Leider wurde das noch im 18. Jahrhundert auf den Wällen stehende Fort Leopold abgerissen und anstelle des Forts Anfang des 20. Jahrhunderts ein großes klassizistisches Gebäude errichtet. Diese beeindruckenden Bauten erstrecken sich längs des Hafens auf einer Länge von einem halben Kilometer. In der Mitte der Gebäudesilhouette führen Gänge zu einer Steinskulptur, den Kampf des Herkules mit dem Zentauren darstellend. Vorbei an zwei kleinen Türmen kommt man über die pompösen Treppen der Hakenterrasse zu den heute als See-Akademie dienenden Amtsgebäuden aus der Jahrhundertwende des 19/20. Jahrhunderts. Hier befindet sich auch das Nationalmuseum.

Rund 500 m nördlich der nachts zum Teil angeleuchteten Gebäude lädt der größte Park der Stadt, der Zeromskiego-Park, zu Spaziergängen ein.

Kleine Einkaufspassagen, gemütliche Souterrain-Geschäfte, Theater und Cafés heben den nüchternen Eindruck des Zentrums westlich des Hafens zum Teil wieder auf. Hinzu kommt, daß Stettin einige Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, allen voran das mächtige Schloß mit hervorragender Aussicht vom Schloßturm auf die Stadt. Die Kürschnergasse/Kusnierska führt zu der Anlage hinauf, die einst als gotische Burg von Barnim III. zum Schutz einer früher slawischen Siedlung errichtet wurde.

In der Krypta ruhen die Gebeine der Pommernherzöge. Sie bauten die Burg zu einem prunkvollen Regierungssitz aus.

Die Msciwoja-Straße in der Nähe der Most-Dlugi-Brücke verläuft parallel zur Uferstraße und führt zum alten Rathaus, dessen Räume das Stadtmuseum beherbergen. Auch der Weg zur Peter-und-Paul-Kirche ist nicht weit. Hier bringt einen die Malopolska-Straße nach ein paar hundert Metern zum Ziel. Sehenswert ist auch die barocke Triumpf-Pforte "Brama Portowa", das einstige Berliner Tor aus dem Jahr 1725 im Osten des Siegesplatzes. Bürgerhäuser des 17. und 18. Jahrhunderts säumen den "Plac Orla Bialego". In einem dieser Gebäude wohnte um 1740 die spätere Zarin Katharina II.

Erst im 12. Jahrhundert begann der Aufschwung der slawischen Fischersiedlung nach der Missionierung durch Otto von Bamberg. 1243 erhielt Stettin Stadtrechte und wurde Mitglied der Hanse. Über 400.000 Einwohner zählt die Stadt heute, wobei die meisten von ihnen aus den (seit Ende des Zweiten Weltkrieges) russischen Ostgebieten Polens stammen.

Überaus reizvoll ist die waldreiche Umgebung Stettins. Durch die Buchenwälder und die Moor- und Wiesenlandschaften schlängeln sich zahlreiche Nebenarme der Oder.

Sehenswerte Bilder

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Ergänzung / Berichtigung

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