Hafenplan – S4/5 – Fahrensodde

Hafenübersicht

Kurzbeschreibung

Yachthafen des Flensborg Yachtclubs (FYC) und der Seglervereinigung Flensburg (SVF) 2 sm nordöstlich von Flensburg.

NV. Hafenlotse

Hafenplan

Liegeplätze

Gäste finden freie Plätze (grüne Schilder) auf 2-4 m Wassertiefe.

Navigation

Die Ansteuerung des Hafens ist tagsüber unproblematisch und auch nachts möglich. Sie erfolgt rechtwinklig zur Hafeneinfahrt. Zu der Untiefe vor Farensodde, westlich der Hafeneinfahrt, muß genügend Abstand gehalten werden. Nachts hält man sich im weißen Sektor (F.W) des Feuers "Holnis" von der Untiefe frei.

Versorgung

Versorgungsmöglichkeiten sind vorhanden (6 Minuten Fußweg bergauf), es bestehen von dort auch gute Verkehrsverbindungen nach Flensburg.

Service

Toilette X
Dusche X
Wasser X
Müllannahme X
Elektroanschluss X
Brennstoff
Lebensmittel
Kran X
Werft
Fäkalienentsorgung
Rampe / Slip X
Fähre / Bus / Bahn X
Fahrradverleih
Internetzugang X

Kontakt

+49(0)461 / 33 4 66 (SVF-Hafenmeister)
+49(0)461 / 3 51 17 (FYC-Clubhaus)

NV. Landgangslotse

Sehenswertes

Dieser Yachthafen liegt bei einem der vornehmeren Wohnviertel Flensburgs. Es bestehen gute Busverbindungen vom nahen Ortsteil Mürwik in die Innenstadt nach Flensburg (siehe auch Flensburg). Ein Badestrand befindet sich unmittelbar westlich des Hafens, Zugang über das SVF-Gelände. Einen weiteren sehr schönen Strand (Solitüde) findet man einen Kilometer entfernt Richtung Glücksburg-Meierwik.

Das gewaltige, schlossartige Gebäude aus rotem Backstein, das man auf dem Weg von Fahrensodde nach Flensburg passiert, ist die Anfang des letzten Jahrhunderts gebaute Marineschule. Seit 1910 werden an der Marineschule Mürwik Seeoffiziere ausgebildet - mit 10 Jahren Unterbrechung nach dem II.Weltkrieg. 1945 war die Schule für kurze Zeit Sitz der letzten Reichsregierung unter Dönitz, der als Stellvertreter Hitlers nach dessen Tod die Führung des Reiches übernommen hatte. Hier wurde der Zweite Weltkrieg offiziell beendet und die Meldung der deutschen Kapitulation ging um die Welt. Bis 1956, als die Marine der Bundeswehr ihre alte Ausbildungsstätte wieder übernahm, diente das Gebäude teilweise als Krankenhaus und zum anderen Teil als Pädagogische Hochschule (PH) für die Lehrerausbildung.

Eine wehrgeschichtliche Sammlung im ehemaligen Kommandeurgebäude der Schule gibt einen Überblick über die Entwicklung der Marine seit 1848. Das kleine Museum der deutschen Marine ist der Öffentlichkeit zugänglich.

Interessante Links

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Ergänzung / Berichtigung

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