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Kanalartiger Anleger im Norden des Stettiner Haffs, östlich von Swinemünde.
An einer 180 m langen, festen Spundwand am Südkai des Kanals liegt man auf 1,8 - 2,4m Wassertiefe. Da der Anleger vor 1945 gebaut wurde, sind inzwischen die Leit- und Reibhölzer verschwunden und es ragen 15cm lange Eisen aus der Wand. Daher ist es erforderlich, das Boot besonders gut abzufendern. Hier liegen nur sehr wenig einheimische Sportboote. Der östliche Teil des Kanals dient einigen Fischerbooten als Heimathafen.
Sanitäranlagen sind nicht vorhanden. Begrenzte Versorgungsmöglichkeiten findet man im 300m östlich gelegenen Ort. Eine sehr reizvolle Landschaft umgibt den Anleger. Ausgedehnte Wanderungen in die Umgebung sind zu empfehlen.
| Toilette | |
| Dusche | |
| Wasser | |
| Müllannahme | |
| Elektroanschluss | |
| Brennstoff | |
| Lebensmittel | X |
| Kran | |
| Werft | |
| Fäkalienentsorgung | |
| Rampe / Slip | |
| Fähre / Bus / Bahn | |
| Fahrradverleih | |
| Internetzugang |
Kalkofen ist ein versteckt in herrlicher Landschaft gelegener ehemaliger kleiner Industriehafen, der seit Jahren von den örtlichen Fischern genutzt und nur gelegentlich von Wassersportlern angelaufen wird. Im Süden des Hafens, am Großen Vietziger See, befindet sich eine Badeanstalt und noch etwas weiter südlich die einstige Kalkbrennerei, von der der Hafen seinen Namen hat.
Das Schönste an Kalkofen sind die östlich des Hafens liegenden ausgedehnten Laub- und Mischwälder, die zu Ausflügen einladen. Bei guter Sicht empfiehlt sich ein Abstecher zum südlich auf einer Anhöhe gelegenen Dorf Lubin (ehemals Lebbin) mit einer sehenswerten Kirche.
Von der Anhöhe bietet sich ein hervorragender Ausblick über das gesamte Stettiner Haff - von Swinemünde über Ueckermünde bis nach Stettin.
Versorgungsmöglichkeiten gibt es im rund 500 Meter östlich des Hafens gelegenen Ort. Außerdem kann man bei den freundlichen Fischern frischen Fisch erwerben. Sieht man von einigen vorstehenden Eisenbolzen ab, kann der Zustand der südlichen Hafenbefestigung durchaus als gut bezeichnet werden.
Eine durchaus reizvolle Alternative bietet sich in dem ebenfalls etwas versteckt am Nordufer des Gr. Vietziger Sees gelegenen Hafen von Lunowo (ehem. Haferhorst). Am Ende eines Stichkanals, der von einer Stromleitung (H=15m) überspannt wird, gibt es mitten im Wald einige Gastplätze auf 1,5m Wassertiefe. Bei der Ansteuerung des Kanals sollte das Echolot beobachtet werden.