Strandby S33/1

Hafenansicht: 
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Hafenplan: 
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Hafen: 

Großer Fischereihafen 4 sm nördlich von Frederikshavn.

Liegeplätze: 

Der südwestliche Teil des Mittelhafens wird für Gastlieger freigehalten.

Navigation: 

Die Ansteuerung des Hafens ist Tag und Nacht möglich. Sie erfolgt über eine mit einem Richtfeuerpaar (2Iso.) bezeichnete Rinne (Solltiefe 4,5 m). Das Fahrwasser und der Hafen neigen zur Versandung. Bei östlichen Stürmen kann sich vor dem Hafen eine Barre bilden, die nur Wassertiefen um 2 m hat.

Bei auflandigen stürmischen Winden sollten Yachten – wegen der starken Grundsee in den Flachwassergebieten – den Hafen nicht anlaufen.

Die maximale Geschwindigkeit im Hafen beträgt 3 Kn. In der Hafeneinfahrt müssen auslaufende Schiffe warten bis einlaufende passiert haben.

Versorgung / Sonstiges: 

Der während der Fischereisaison lebhafte Ort bietet recht gute Versorgungsmöglichkeiten. Am Hafen findet man neben modernen, gepflegten Sanitäranlagen auch einen guten Reparaturservice und für die Brennstoffversorgung eine Tankstelle vor.

Service: 
Toilette X
Dusche X
Wasser X
Müllannahme X
Elektroanschluss X
Brennstoff X
Lebensmittel X
Kran X
Werft X
Fäkalienentsorgung
Rampe / Slip X
Fähre / Bus / Bahn X
Fahrradverleih
Internetzugang
Kontakt: 

Telefon: +45 / 98 48 20 42

Sehenswertes: 

Hafen Strandby

In dem bedeutenden jütländischen Fischereihafen beginnt man sich erst allmählich auf die Sportschiffer einzurichten. Wegen der besseren Versorgungsmöglichkeiten ist bei Yachtsportlern das nördliche Becken in dem durch mehrere Molen verschachtelten Hafen das beliebteste. Die große Flotte von Trawlern und Kuttern sorgt ebenso für Unruhe wie die Werften, die Maschinenwerkstätten und die ständig auf dem Hafengelände rangierenden Lastzüge.

Will man dem Betrieb etwas Positives abgewinnen, kann man an den Fischereifahrzeugen die verschiedenen Fangarten studieren. So beschäftigen sich Kutter mit einem Gewicht zwischen fünf und 15 Tonnen in der Regel mit Netzfischerei. In der Gruppe von fünfzehn bis zwanzig Tonnen befinden sich hauptsächlich Holzkutter, die beispielsweise zum Fischen von Garnelen auf dem Meeresgrund der heimischen Gewässern eingesetzt werden und fast jeden Tag in den Hafen zurückkommen.

Mit den meisten der Kutter, die über zwanzig Tonnen wiegen, wird Industriefisch oder Hering gefischt. Stahlkutter von über 100 Tonnen Gewicht gehen bis zu 30 Tage in Nord- und Ostsee auf Herings‑ oder Dorschfang.

Der einstige Fischerort Strandby ist heute eher Vorort von Frederikshavn als eigenständige Dorfgemeinschaft. Sehenswerte Besonderheiten weist er auch in seiner Umgebung nicht auf, das abwechslungsreiche Waldgebiet "Tone Bakker" (zehn Kilometer westlich) und die ovale Kirche einmal ausgenommen. Die gewagten Formen des Gotteshauses mit Satteldach erregten in den sechziger Jahren in ganz Dänemark Aufsehen. Bleibt noch der schöne Strand nördlich des Hafens zu erwähnen, der sich bis nach Ålbæk erstreckt. Große Ferienhausgebiete umgeben den Ort.