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Gemütlicher Fischerei- und Yachthafen, ca. 2 sm östlich der Insel Hallands Väderö.
Gastplätze befinden sich an der ersten westlichen Pontonbrücke und am Steg gegenüber bei Wassertiefen von ca.
2 m – oder man spricht sich mit dem Hafenmeister ab und nutzt freie Liegeplätze. Festgemacht wird in Boxen oder vor Heckanker. Das innere Fischereibecken und der Liegeplatz des Küstenwachbootes dürfen von Yachten nicht benutzt werden.
Zufriedenstellende Versorgungsmöglichkeiten sind in Torekov vorhanden. Neben den üblichen Sanitäranlagen und einer Bunkerstelle gibt es einen Motorenservice.
| Toilette | X |
| Dusche | X |
| Wasser | X |
| Müllannahme | X |
| Elektroanschluss | X |
| Brennstoff | X |
| Lebensmittel | X |
| Kran | |
| Werft | X |
| Fäkalienentsorgung | |
| Rampe / Slip | X |
| Fähre / Bus / Bahn | X |
| Fahrradverleih | |
| Internetzugang |
Telefon: +46(0)431 / 7 73 21
Die von ihrer bösen Stiefmutter ermordete Königstochter Tora hat dem gemütlichen Ort der Sage nach den Namen verliehen. Der blinde und arme Meister Frenne und ein paar Fischer fanden die Prinzessin am Strand tot auf. Nachdem sie das Mädchen begraben hatten, geschah ein Wunder: Der blinde Mann konnte wieder sehen. Zu Ehren der später Heiliggesprochenen wurde eine Kapelle gebaut, Vorläufer der heutigen St. Tora‑Kirche. Im Rahmen einer zweistündigen Führung, die am Hafen beginnt, erfährt der Gast mehr über die sagenumsponnene Legende des Dorfes Torekov.
Wie im östlichen Baastad bestimmt auch hier der Tourismus den sommerlichen Tagesablauf (besonders auf den Stränden zu beiden Seiten des Hafens), wenn auch nicht so ausgeprägt wie dort. Außerdem ist Torekov zweifellos idyllischer und weist ein paar ausgesprochen gemütliche Ecken auf. Schmale, kopfsteingepflasterte Straßen mit betagten Holzhäusern und kleinen Vorgärten, in denen alte Apfelbäume stehen, gehören zum Ortsbild rund um den Hafen.
Im urigen Museum ganz in der Nähe der Liegeplätze – es besteht aus einem Bootsheck – wird daran erinnert, daß Torekov einst ein blühender Seefahrerort war. Die Kanonen beim Museum wurden 1797 angeschafft, vermutlich aber nie benutzt. Das gelbe, kleine Haus auf einer Klippe unterhalb der Kanonen diente einst den Lotsen als Ausguck.
Im benachbarten Warmbadehaus soll man sich nach einem Tangbad angeblich wie ein neuer Mensch fühlen. Durch Erhitzung gelangen für den Körper wichtige Mineralien ins Badewasser. Nach dem Bad wird man mit einem Tangbündel massiert.
Die Keramikerin Rosa Ljung, das Hotel Kattegat, das Café beim Hafen, das Bungalowdorf Solsidan (zwei Kilometer südlich), die Sparkasse, das Restaurant und der Kiosk bei den Liegeplätzen profitieren vom alten gepflegten Ortskern mit seinen rot‑, blau‑ und gelb gestrichenen Häuschen. Arbeitsplätze sichert auch der Fährbetrieb zur östlich gelegenen Insel Hallands Väderö.
Eine bemerkenswerte Sehenswürdigkeit, vier Kilometer südlich von Torekov, ist der Daghög, einer der größten bronzezeitlichen Grabhügel überhaupt und das mächtigste Bronzegrab in Schonen (Durchmesser 44 Meter, Höhe 4 Meter). Der Sage nach soll König Dag, der zu Wikingerzeiten in Schonen regierte, bei einer Schlacht an der Bucht von Skälderviken ums Leben gekommen und mit seinen getöteten Gefolgsleuten in Dagshög begraben worden sein.
Empfehlenswert ist der Spaziergang auf dem Küstenwanderweg "Skaaneleden" von Torekov nach Vejbystrand.