Norsminde S29/6

Hafenansicht: 
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Hafenplan: 
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Hafen: 

Ländlicher Sportboothafen an der flußähnlichen Mündung des Kysing Nors.

Liegeplätze: 

Gäste liegen längsseits an den Köpfen der drei großen Stege oder – nach Absprache mit dem Hafenmeister – in freien Boxen. Die Wassertiefe im Bereich der Stege beträgt ca. 1,7 m.

Navigation: 

Die Ansteuerung des Hafens (F.G) ist Tag und Nacht möglich. Nachts sollte man jedoch einen Scheinwerfer klar halten. Von Norden kommend bereitet die Ansteuerung keine Probleme. Mit südwestlichem Kurs steuert man den Molenkopf an, wobei ein auffälliges Haus (weißer Giebel) als Landmarke dient. Seitdem eine Nordtonne die Untiefe "Kysing Hage" markiert, bereitet die Ansteuerung von Südosten ebenfalls keine Schwierigkeiten mehr. Nachdem man die Untiefe passiert hat, steuert man West, bis man mit 225° den Molenkopf ansteuern kann.
Die Zufahrt (WT 2,2 m) und der Hafen selbst neigen zur Versandung. Mit geringeren Wassertiefen muß gerechnet werden. Außerdem ist beim Anlegen und Manövrieren auf den zeitweise hart setzenden Strom zu achten (bis zu 4 sm/h).

Versorgung / Sonstiges: 

Direkt am Hafen findet man ein Fischgeschäft und einen Kro sowie eine Brennstoffstelle, einen Kran und eine Slipanlage.

Service: 
Toilette X
Dusche X
Wasser X
Müllannahme X
Elektroanschluss X
Brennstoff X
Lebensmittel X
Kran X
Werft
Fäkalienentsorgung
Rampe / Slip X
Fähre / Bus / Bahn X
Fahrradverleih X
Internetzugang
Kontakt: 

Telefon: +45 / 86 93 16 54 bzw. 20 14 16 54

Sehenswertes: 

Der einstige Handelsplatz zählt zu den gemütlichen Yachthäfen südlich der Århus‑Bucht. Für ursprüngliche Atmosphäre sorgt eine alte königlich privilegierte Gastwirtschaft aus dem Jahr 1693, die liebevoll erhalten wurde. Zu der großen gastronomischen Anlage, die sich rund um das historische Gebäude gruppiert, zählt ein Hotel in ausgefallenem kolonialen Baustil mit verspieltem Garten, in dem ein kleines Wasserspiel den Blick auf sich zieht. Im "Norsminde Gammel Kro", dem anheimelnd und großzügig gestalteten alten Gasthaus, beherrscht die traditionelle Küche die Speisekarte. Der Besuch ist zu empfehlen – auch aufgrund der umfangreichen Weinkarte und der für dänische Verhältnisse zivilen Preise.

Badestrände, eine Reihe von ländlichen Spazierwegen und das Naturschutzgebiet Kysing Nor sind drei weitere Gründe, zum Hafen von Norsminde zu segeln, der von ausgedehnten Sommerhausgebieten umgeben ist. Leider führt kein Wanderweg direkt um das Kysing Nor. So kann der schöne Fjord, der den Wikingern einst als Naturhafen diente, nicht näher in Augenschein genommen werden; dafür können die Stelzvögel in Ruhe ihrem Brutgeschäft nachgehen. Durch das Fernglas lassen sich vom Straßendamm aus eine Vielzahl von Vogelarten beobachten. Der Säbelschnäbler brütet beispielsweise in dem auch als Norsminde-Fjord bezeichneten flachen Gewässer.

Norsminde KroEs gibt die Möglichkeit, den Norsminde‑Fjord großräumig zu umwandern und so von dem schönen Nor immer wieder einen Blick zu erhaschen. Die Stationen der Wanderung gegen den Uhrzeigersinn sind die kleinen Siedlungen Storenor, Lillenor, Starup, Synnedrup, Poel (Eisenbahnüberquerung), Krekær (an der Hauptstraße 1,5 Kilometer Richtung Süden), Assedrup, Nølev, Rude und Kysing.

15 Kilometer beträgt die Länge der Strecke, die man mit dem Besuch des Kro's abschließen könnte – oder mit einem selbstzubereiteten Fischgericht. Den Fisch dafür bekommt man direkt am Hafen beim Fischhändler. Auch für die Zutaten muß man keine weiten Wege zurücklegen. Der Kaufmann im Hafengelände bietet alles Erforderliche.

Gute Einkaufsmöglichkeiten bestehen im Zentralort Odder, der acht Kilometer südwestlich des Hafens liegt.

Wem ein kleiner Fußmarsch ausreicht, um den Appetit anzuregen, dem sei der Pfad empfohlen, der in östlicher Richtung unmittelbar an das Hafenvorfeld anschließt und zum Strand führt.

Norsminde ist trotz der nahen Straße ein ruhiger, kleiner Hafen, der als Reise‑Etappe empfohlen werden kann. Daß viele Touristen das Gebiet im Sommer aufsuchen, fällt rund um den Hafen in dem großflächigen Areal kaum auf.