Die Hohe Düne blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück (siehe auch Warnemünde). 1264 erlangte die Stadt Rostock das Recht über den Hafen an der Mündung der Warnow in die Ostsee. Seit dem 1. Weltkrieg prägte militärische Nutzung durch Seeflieger und Marineschiffe das Bild. Daneben gab es hier zeitwweise aber auch zivile Fliegerei, z. B. 1924/25 auf der Linie von Berlin über Warnemünde und Karlskrona nach Stockholm.
Der nach dem 2. Weltkrieg entstandene Marinestützpunkt am Nordufer des Breitling wurde zunächst von der Volksmarine genutzt und befindet sich inzwischen seit der Wende in der Hand der Bundesmarine.
Die Lage am Seekanal gegenüber von Warnemünde macht Hohe Düne zu einer attraktiven Wohnlage. Seit 2005 ist hier eine moderne Hotel- und Yachthafenanlage mit allen erdenklichen Servicemöglichkeiten und Wellness-Angeboten entstanden. Der kilometerlange Ostseestrand bietet Bademöglichkeiten oder lädt ein zu ausgedehnten Spaziergängen. An der Ostmole des Seekanals befindet sich in der Marina die schwimmende Forschungseinrichtung "Marine Science Center", bei der die Besucher Seehunde nicht nur beobachten, sondern sogar mit ihnen abtauchen können.